Auschwitz
Uwe Boll will Auschwitz so zeigen, wie es wirklich war. Flankiert von zwei dokumentarischen Teilen, in denen der Regisseur Schulkinder nach ihrem Wissen zum Thema Nationalsozialismus befragt, wird in einer zentralen Spielhandlung der Tagesablauf im Konzentrationslager nachgestellt. Ein Tag in der deutschen Todesfabrik Auschwitz. Ein Zug kommt an, aus den Waggons wanken erschöpfte, verängstigte Leute und stehen einem Spalier aus SS und Wachmannschaften gegenüber. Die Ankömmlinge werden getrennt von solchen, für die irgendwer Verwendung hat, der Rest marschiert geschlossen ins Gas. Danach werden die Leichen gefleddert und schubweise verbrannt. Von anderen Gefangenen. Derweil treffen sich SS-Männer und Wachleute auf einen Schnaps oder zwei, und tauschen sich aus. Viel Zeit bleibt nicht bis zum nächsten Zug.
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Kontroversialdirektor Uwe Boll zeigt die harte Realität des Prozesses innerhalb eines der berüchtigtsten Nazi-Todeslager, indem er brutal realistische Bilder verwendet. Mit dokumentarischen Aufnahmen sowie Interviews mit deutschen Teenagern über das, was sie über den Holocaust wissen, zeigt Boll uns effektiv, wie verzweifeltes und sadistisches Leben im Lager sein könnte.
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