Gut gegen Nordwind
Ein verdrehter Buchstabe lässt eine E-Mail von Emma Rothner versehentlich bei Leo Leike landen. Der Linguist antwortet prompt. Einige Wochen und viele gesendete und empfangene Nachrichten später wird daraus eine virtuelle Freundschaft. Leo und Emma beschließen zunächst, ihre Verbindung rein digital zu belassen als eine kleine Flucht vor dem Alltag – denn Leo kommt einfach nicht von seiner Ex-Freundin Marlene los und Emma ist mit Bernhard verheiratet und hat zwei Stiefkinder. Dennoch: Die beiden vertrauen sich ihr Innerstes an und kommen sich auf dem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität immer näher. Und da stellt sich die Frage, ob sie sich nicht doch mal Angesicht zu Angesicht treffen sollten, denn die Schmetterlinge, die Leo und Emma mittlerweile jedes Mal im Bauch haben, wenn ihr E-Mail Postfach mit einem „Pling“ eine neue Nachricht ankündigt, sind ganz und gar nicht nur digital.
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Über
Ein falscher Brief in Emma Rothners E-Mail endet unbeabsichtigt mit dem Linguisten Leo Leike anstelle des beabsichtigten Empfängers. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Kurs, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sie einander nicht kennen, brauchen sie nicht Angst vor dem Verlust des Gesichts; sie vertrauen einander über intime Dinge. Emma und Leo machen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei lassen. Aber irgendwann gibt es Schmetterlinge in den Bauchnabeln und jedes "Platten" im Postfach schüttelt sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard verheiratet und Leo hängt noch an seiner Ex-Freundin Marlene.
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