Ich Ich Ich
Julian und Marie sind auf einem Schiff anlässlich der Hochzeit seines Bruders. Als Julian Marie auf der Hochzeit öffentlich einen Heiratsantrag macht, teilt sie ihm mit, dass sie nicht wisse, ob sie ihn heiraten will. Daraufhin flüchtet Marie aufs Land in ein leerstehendes Haus ihrer Familie. Sie hat vor, ihre Gedanken zu sortieren. Bald tauchen nach und nach „Gedankenmenschen“ neben ihr auf: Ihre Mutter und ein Ex-Freund. Ihre Gedanken werden von immer mehr Menschen aus ihrem Leben personifiziert, die beginnen, einzelne Situationen zu hinterfragen. Das allmähliche Verfestigen der Gedanken durch Personen wird bildlich dargestellt. Erinnerungen und Echos von früher manifestieren sich, aber auch Hoffnungen und Zweifel werden sichtbar. Kurze Zeit später ruft Julian Marie an und fragt sie, ob er zu ihr kommen dürfe. Sie stimmt nach kurzem Zögern zu. Er hat seine eigenen Gedankenmenschen dabei. Zunächst sind seine beiden Brüder zu sehen, später kommt sein Vater dazu.
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Über
Marie, frühe dreißig, bekommt einen Hochzeitsvorschlag von ihrem Freund Julian. Überwältigt geht sie auf die ehrliche Weise: Sie muss darüber nachdenken. Auf dem Land versucht sie, ihren Verstand zu klären, aber wird von "Dought-Menschen" konfrontiert, Wesen, die alle scheinen ein klares Verständnis für das zu haben, was am besten für Marie ist. Bald fragen sie nicht nur Maries vorgeschlagene Hochzeit, sondern ihr ganzes Leben selbst: Eine Armee von "Thought-journalisten" bringt existentielle und triviale Fragen auf, Maries esoterische Ex-Freund klettert einen Baum herunter und will, dass sie mit ihm meditieren, ihre Mutter wird auf Sex gestartet - jeder will etwas, aber was will sie eigentlich?