Der Verdingbub
Der Verdingbub ist die Geschichte des Waisenkindes Max. Sein grösster Traum ist es, Teil einer "richtigen Familie" zu sein – und tatsächlich scheint sich dieser zu erfüllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Statt Liebe und Anerkennung zu bekommen, wird er hier aber von seinen Pflegeeltern wie ein Arbeitstier behandelt und von deren Sohn Jakob aus Eifersucht gedemütigt. Das Handorgelspiel ist das einzige, was ihm niemand nehmen kann. Hier schöpft er Mut und bekommt das zum Überleben notwendige Quäntchen Selbstachtung.
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Über
Das illegitime Waisenkind, 12-jährige Max, wird vom lokalen Minister für einen Korb von Nahrung an die Bösiger Familie verkauft, die einen Berghof besitzt. Max' anfängliche Hoffnung, endlich ein liebevolles Zuhause zu finden, ist brutal zerstört: Der Landwirt und seine Frau behandeln Max wie Vieh, und ihr Sohn Jakob demütigt und missbraucht ihn. Nur der örtliche Lehrer bemerkt das Kind, das auf dem Bauernhof leidet.
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