Anonyma - Eine Frau in Berlin
Der Film erzählt die Geschichte von Anonyma einer Frau, die bis zu ihrem Tod anonym geblieben ist. Es sind ihre eigenen Aufzeichnungen im Berlin nach der deutschen Kapitulation im Frühjahr 1945. Der Krieg ist längst verloren, die Bombardements der Engländer und Amerikaner aus der Luft werden abgelöst von der Eroberung der Stadt am Boden. Straßenzug für Straßenzug arbeiten sich die russischen Truppen vor und lassen die deutsche Bevölkerung ihren Hass spüren.Um zu überleben, arrangiert sich Anonyma mit den Besatzern, denen sie und ihre Mitbewohner in ihrem Mietshaus hilflos ausgeliefert sind. Für sie, ebenso wie für viele andere Frauen, beginnt eine Zeit voller Demütigungen, Grausamkeiten und Vergewaltigungen. Der Film bebildert ein emotionales und ergreifendes Stück Geschichte, über das lange geschwiegen wurde. Er porträtiert eine Frau jener Zeit, die den Mut hatte, für viele zu sprechen, die das gleiche Schicksal ereilte.
Jetzt ansehen
Über
Eine namenlose Frau hält ein Tagebuch, als die Russen Berlin im Frühjahr 1945 einmarschierten. Sie ist in ihren frühen 30er Jahren, eine patriotische Journalistin mit internationalen Anmeldeinformationen; ihr Mann, Gerd, ein Schriftsteller, ist ein Offizier an der russischen Front. Sie spricht Russisch und hält sich für einen Tag oder zwei nach der Invasion sicher, aber dann beginnen die Vergewaltigungen. Sie beschließt, ihr Schicksal zu kontrollieren und lädt die Aufmerksamkeit eines russischen Majors Andreij Rybkin ein. Er wird ihr Beschützer, der unter Druck von seinen eigenen Soldaten und Offizieren steht. Dramas spielen im Block von Wohnungen, wo sie lebt. Ist sie ein Amoralverräter? Sie fragt: "Wie gehen wir weiter?" Und was von Gerd und ihrem Tagebuch?
Details
Ähnlich