Kokon
Jahrhundertsommer 2018. Im multikulturellen Mikrokosmos Berlin-Kreuzberg bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Während die Hitze auf ihrer Haut klebt, bekommt sie zum ersten Mal die Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die laute Gegend um das Kottbusser Tor plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit, der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer.
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Über
Berlin-Kreuzberg ist Noras Mikrokosmos. Nora, der stille Beobachter, ist immer dabei: An Partys, an der Schule, am Pool, auf Dächern und in Wohnungen. Nora dreht sich um die monotonen Wohnblöcke mit ihrer großen Schwester und ihren Freunden, Zeugen von Ereignissen, die im Sommerlicht zu Cross-Fade scheinen. Mädchen, die schlank und hübsch sein wollen, Jungs, die dumme Dinge sagen, um zu provozieren oder weil sie verliebt sind. Ruthless Smartphone-Kameras und zerbrechliche Teenager. Aber Nora hat ihre eigene Art, die Welt anzuschauen, und wenn sie Romy trifft, erkennt sie, warum. Musik ist in der Luft, Noras Körper verändert sich, und Raupen drehen ihre Kokonen. Realistisch und auf die Perspektive des Protagonisten einzugehen, erfasst dieser Film einen Sommer des Wandels.
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