Die Blechtrommel
Danzig 1927. Der frühreife Oskar Matzerath ist zwar erst drei Jahre alt, aber dennoch ist ihm folgendes klar: Das kleinbürgerliche Leben, das die Erwachsenen führen, kann und will er nicht akzeptieren. Somit hört Oskar einfach auf zu wachsen. Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. Seine Stimme ist so laut und so schrill, dass alles Glas in seiner näheren Umgebung zerspringt. Erst als nach dem Krieg eine menschlichere Zeit beginnt, beschließt Oskar wieder am Leben teilzunehmen und beginnt weiterzuwachsen.
Jetzt ansehen
Über
Danzig in den 1920er-1930er Jahren. Oskar Matzerath, Sohn eines lokalen Händlers, ist ein ungewöhnlicher Junge. Ausgestattet mit vollem Verstand direkt von der Geburt, entscheidet er über seinen dritten Geburtstag nicht aufwachsen, wie er die verrückte Welt um ihn am Vorabend des Zweiten Weltkriegs sieht. Er weigert sich, sich der Gesellschaft anzuschließen, und seine Zinntrommel symbolisiert seinen Protest gegen die mittlere Mentalität seiner Familie und Nachbarschaft, die für alle passiven Menschen in Nazi-Deutschland zur Zeit stehen. Aber (fast) niemand hört ihm zu, also geht die Katastrophe weiter.
Details
Ähnlich