In a Year with 13 Moons
Frankfurt am Main, Sommer 1978: Elvira Weishaupt, eine trans Frau, rekapituliert ihr Leben, die Kindheit des Knaben Erwin im Kloster, die Arbeit als Schlachter, die Ehe mit Irene, der Tochter des Metzgermeisters, und die Operation in Casablanca. Doch auch die Geschlechtsangleichung hat Elvira kein glücklicheres Leben gebracht. Weiterhin erfährt sie nur Ablehung: Von ihrem Freund Christoph wurde sie verlassen, die Tochter hat sich abgewendet und der Mann, für den sich Erwin hat operieren lassen, will nun auch die Frau Elvira nicht lieben. So streift sie die letzten fünf Tage ihres Lebens gemeinsam mit der „Roten Zora“ durch das albtraumhafte Frankfurt.
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Über
Angetrieben von der Agonie der unaufgeforderten Liebe, des Schlachthausarbeiters und des verheirateten Vaters eines Erwin Weishaupt ruft den Mut auf, Elvira zu werden. Als Ergebnis, von Freunden und Familie zurückgewiesen, sucht verzweifelte Elvira an allen falschen Orten solace und entlarvt sich vitriolischer Verachtung und bösartiger Rätsel. Als Elvira mit Strassenwanderer Zora durch die grimmigen Straßen Frankfurts mäandert, kämpft sie um das Überleben in einer facettenlosen städtischen Umgebung, die durch Brutalität, Einsamkeit und Verzweiflung definiert ist, erzählt sie Erinnerungen an ihre beunruhigte Vergangenheit. Kann sie etwas für sich behalten?
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