Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?
Berlin 1931. Vater Bönike und sein Sohn sind wie hunderttausend andere auch arbeitslos, Tochter Anni hat eine schlecht bezahlte Anstellung in der Fabrik. Als ihr Bruder sich das Leben nimmt und die Familie kurz darauf ihre Wohnung räumen muss, zieht sie in die Zeltkolonie „Kuhle Wampe“ vor den Toren Berlins. Anni überwirft sich mit ihrem Freund Fritz, von dem sie schwanger ist, und zieht zu ihrer Freundin Gerda, die gerade ein großes Arbeitersportfest organisiert. Bei der Veranstaltung finden Anni und Fritz wieder zueinander und auf der Heimfahrt kommt es zum berühmten Schlussdialog. „Wer soll denn die Welt verändern?“, fragt ein offensichtlich gut situierter Herr. Antwort Gerda: „Die, denen sie nicht gefällt.“
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Über
Eine Familie der Arbeiterklasse in Berlin 1931, wo das Überleben schwierig ist, mit massiver Arbeitslosigkeit nach der Großen Depression. Nachdem Annis Bruder Selbstmord in Verzweiflung begeht, findet sich ihre Familie gezwungen, sich nach Kuhle Wampe zu bewegen, ein Seelager am Stadtrand von Berlin, jetzt Heimat der steigenden Zahl von Arbeitslosen. Als die Beziehung von Anni zu Franz endet, kehrt sie nach Berlin zurück und wird an der Jugendbewegung der Arbeiter beteiligt.
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